Bevölkerungsschutz
Bevölkerungsschutz umfasst die Aufgaben und Maßnahmen von Kommunen und Ländern im Katastrophenschutz sowie die Aufgaben des Bundes im Zivilschutz.
Verlässlich. Ehrenamtlich. Einsatzbereit.
Drei Begriffe, unterschiedliche Zuständigkeiten – und ein gemeinsames Ziel: Menschen und ihre Lebensgrundlagen in außergewöhnlichen Lagen wirksam zu schützen.
Katastrophenschutz, Zivilschutz und die Medizinische Task Force greifen auf unterschiedlichen Ebenen ineinander. Die Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Merseburg-Querfurt sind dabei mit ihren Fachdiensten und der Mitwirkung in der MTF 21 eingebunden.
Die Begriffe werden häufig zusammen genannt, bezeichnen aber unterschiedliche Ebenen und Zuständigkeiten.
Bevölkerungsschutz umfasst die Aufgaben und Maßnahmen von Kommunen und Ländern im Katastrophenschutz sowie die Aufgaben des Bundes im Zivilschutz.
Katastrophenschutz ist die landesrechtlich organisierte Gefahrenabwehr bei Katastrophen. Behörden, Organisationen und Einrichtungen arbeiten unter einheitlicher Führung zusammen.
Zivilschutz ist Aufgabe des Bundes und dient dem Schutz der Zivilbevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren. Dafür werden bestehende Strukturen ergänzt.
Vorhandene Strukturen bilden die Basis. Spezialisierte Fähigkeiten ergänzen sie abhängig von Lage, Umfang und Unterstützungsbedarf.
Kommunale und landesweite Kräfte bewältigen außergewöhnliche Schadenslagen gemeinsam.
Sanität, Betreuung, Führung, Logistik und technische Fähigkeiten ergänzen sich je nach Lage.
Die MTF ergänzt bei komplexen katastrophenmedizinischen Schadenslagen und in der bundeslandübergreifenden Katastrophenhilfe.
Die Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Merseburg-Querfurt wirken mit ehrenamtlichen Einsatz- und Führungskräften in zwei Fachdiensten des Katastrophenschutzes mit.
Der FD Sanität II übernimmt sanitätsdienstliche Aufgaben im Katastrophenschutz und der allgemeinen Gefahrenabwehr und ist zugleich in die MTF 21 eingebunden.
Betreuung und Versorgung unverletzter Betroffener, Unterstützung bei Unterbringung und Verpflegung sowie Führungs- und Logistikaufgaben.
Die Medizinische Task Force ist eine standardisierte sanitätsdienstliche Einheit des Bundes. Der FD Sanität II wirkt mit Personal, Fahrzeugen und Führungsfunktion in der MTF 21 mit.
MTF 21Mitwirkung FD Sanität IIDie konkrete Mitwirkung des FD Sanität II erfolgt sowohl in der Behandlungsbereitschaft als auch im Dekontaminationszug Verletzte.
Der GW-San des FD Sanität II wirkt in der Behandlungsbereitschaft als Behandlungsstelle G mit.
Der MTW Fü Dekon V ist das Führungsfahrzeug des Dekontaminationszuges für Verletzte.
Der FD Sanität II stellt den Zugführer des Dekontaminationszuges Verletzte.
Die MTF ist modular aufgebaut. Ihre Teileinheiten können je nach Lage gemeinsam oder aufgabenspezifisch eingesetzt werden.
Fahrzeuge, Material und Konzepte entfalten ihren Einsatzwert erst durch qualifizierte Einsatzkräfte. Ausbildung, Übungen, Führungsfähigkeit und verlässliche ehrenamtliche Strukturen sind deshalb die Grundlage eines funktionierenden Bevölkerungsschutzes.
Die fachlichen Definitionen und die Darstellung der Medizinischen Task Force orientieren sich an den Veröffentlichungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.